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Schachclub Fulda
Startseite » 2013 » September » 18 » 1.Spieltag in der BOL: Klarere Siege als in der Vorsaison !
1.Spieltag in der BOL: Klarere Siege als in der Vorsaison !
01:10

Nun geht es wieder los: die Champions League der osthessischen Schachspieler auf Bezirksebene fängt wieder an. Die langen Wochen des Vorbereitens und Wartens haben ein Ende. Von Montag bis Donnerstag nun nicht mehr nur Fußball und Tennis in den Tageszeitungen des Lokalsports lesen,  sondern endlich wieder Schachberichte :-)  . Das königliche Spiel zieht uns wieder in seinen Bann und wir blicken erwartungsfroh in die Saison , die vor uns liegt.

Am Sonntag startete nun endlich die neue Saison in der BOL. Waren die Unterschiede in der vergangenen Saison zwischen der dwz-Stärksten und –Schwächsten Mannschaft gerade mal 190 DWZ-Punkte, ist der Unterschied dieses mal mit 350 Punkten wesentlich markanter. Mit einem Schnitt von 1720 Punkten hat Lauterbach 1 eigentlich das Format für die Landesklasse, während Fulda 4 ( 1370 ) eher das Format für die Bezirksliga hat. Dazwischen tummeln sich sieben weitere Mannschaften mit einem ähnlichen Schnittvon ca. 1500 , Bad Hersfeld hebt sich mit knapp 1600 davon nochmals ab. Da es auch dieses Jahr keine Absteiger aus der BOL gab, spielt auch Burghaun wieder mit, das wie schon in den letzten vier Jahren, jeweils das Schlußlicht bildete.

Langenbieber 2  - Schenklengsfeld 1       5:3
 Langenbieber 2 hat eine bestechende Frühform in der Saison: obwohl sie nur zu siebt antraten, auf drei  vordere gesetzte Mannschaftsspieler verzichteten und an fünf Brettern den Gästen dwz-mäßig unterlegen waren, gewannen sie locker mit 5: 3 gegen Schenklengsfeld 1, die wiederum in Bestbesetzung antraten. Ob die Partien auch so eindeutig waren , entzieht sich dem Schreibenden, aber das nackte Ergebnis spricht klar für die Gastgeber.
 
Lauterbach 1 -  Springer Burghaun     7:1
 Lauterbach hat gleich zu Beginn der Saison ein Ausrufezeichen gesetzt   und den letztjährigen Tabellenletzten mit 7: 1 nach Hause geschossen. Nachdem die Burghauner in der Vorsaison mit 1:7 gestartet waren, ereilte sie dasselbe harte Schicksal erneut. Der Sieg fiel zwar sehr deutlich aus, an den Brettern ging es jedoch viel enger zu. Die Burghauner zeigten gutes Spiel und hatten auch ihre Chancen, konnten sie aber nicht richtig nutzen. Für die Lauterbacher also ein Start nach Maß, mit der neu formierten Mannschaft, die an drei Positionen gegenüber der Vorsaison geändert wurde.
 
Fulda 3 -  Fulda 4       6:2
 Das Derby zwischen zwei Fuldaer Mannschaften am ersten Spieltag hat schon eine gewisse Tradition: seit vier Jahren kommt es regelmäßig  mit wechselnden Fuldaer Mannschaften zum reizvollen Kräftemessen der Vereinsspieler. Fulda 4 mußte den schmerzlichen Abgang seines Spitzenbretts verkraften, der nun in der Landesklasse spielen wird. Mit diesem Faustpfand konnte Fulda 4 in der Vorsaison ganz gut mithalten, an diesem Spieltag fiel auch noch das aktuelle Brett 1 aus, sodass die Mannschaft ersatzgeschwächt in das Spiel ging. Fulda3 wiederum ging hochmotiviert in die Partie, wollten sie sich doch noch  für die letztjährige, überraschende Auftaktniederlage revanchieren, was auch deutlich mit 6: 2 gut gelang.
 
Alsfeld 2 - Ehrenberg 1     5:3
 Der letztjährige Meister Alsfeld 2  ( gemeinsam mit Rotenburg 1 ) ging als leichter Favorit in die Partie, waren sie doch an fünf Brettern stärker aufgestellt als die Gäste aus Ehrenberg. Nachdem es im letzten Jahr schon recht knapp ausging ( 4,5 : 3,5 für Alsfeld 2 ) war auch diesmal mit einem knappen Ergebnis zu rechnen, wovon auch fünf Remisen zeugen. Ohne einen einzigen Sieg mußten sich die Ehrenberger dann allerdings mit 5: 3 deutlicher geschlagen geben , als es ihnen vielleicht Recht war. Das doppelte Geschwisterduell Miemelt – Menz ging hierbei unentschieden  aus ( jeweils Remis) , womit die Ehrenberger wahrscheinlich besser zurecht kamen, gingen doch die beiden Alsfelder Miemelts mit mehreren 100 DWZ-Punkten Vorsprung ins Rennen .
 
Turm Bad Hersfeld 2 - Rochade Hünfeld 1    5:3
 Die Zielsetzung für die Bad Hersfelder vor der Partie war klar, wollen sie doch auch in dieser Saison ganz weit oben mitspielen. Ausserdem wollten die Lullusstädter endlich ihre schwarze Serie gegen Hünfeld 1 beenden, nachdem sie seit zwei Jahren nicht mehr gegen sie gewonnen hatten. Die Hünfelder erwiesen sich als guter Gast, schenkten sie doch gleich einen Punkt, da sie nur zu siebt antraten. Und der Punkt sollte schmerzlich fehlen, denn sie zeigten an mindestens drei Brettern starke Leistungen und holten dort drei Punkte gegen die dwz-stärkeren Gastgeber, die insgesamt an 6 Brettern überlegen waren. Am Ende reichte es zu einem 5: 3 Sieg für die Gastgeber, die mit dem erhofften Sieg die Saison begangen.
 
Auffällig am ersten Spieltag war, dass fast alle Mannschaften ( Schenklengsfeld ist hier die einzige Ausnahme ) nicht in Stammformation, bzw. Bestbesetzung antraten. Aufstellungssorgen sollten so früh in der Saison eigentlich nicht auftreten, schwächen sie ja auch die Mannschaft. Langenbieber 2 macht da die Ausnahme: sie schafften es sogar zu siebt zu gewinnen, Hünfeld verschenkte allerdings zu siebt vielleicht das mögliche Remis. Die Ergebnisse waren etwas deutlicher als in der Vorsaison, knappe 4,5 : 3,5 Ergebnisse fehlten gänzlich.
Lauterbach 1 steht nach dem ersten Spieltag da, wo sie im Grunde genommen von vielen erwartet werden. Vielleicht waren die  ersatzgeschwächten Burghauner nicht der richtige Prüfstein ( obwohl sie recht gut mithielten, was sich im Ergebnis aber nicht widerspiegelt ). Fulda 3 hat einen besseren Start als in der Vorsaison hingelegt und kann den nächsten Spieltagen entspannt entgegen sehen. Langenbieber 2 scheint nahtlos an die gute Vorsaison anzuknüpfen und mischt die Mannschaft munter durch. Alsfeld 2 und Bad Hersfeld 2 komplettieren die obere Tabellenhälfte.


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Gelesen: 196 | Hinzugefügt von: thomas
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