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Startseite » 2013 » Mai » 3 » 9.Spieltag in der BOL: … and the winner is : ????
9.Spieltag in der BOL: … and the winner is : ????
16:45
Alsfeld 2 und Rotenburg sind gemeinsam Meister in der BOL Osthessen – herzlichen Glückwunsch
Mit Abschluß des 9. Spieltags sicherten sich Alsfeld 2 und Rotenburg 1 die gemeinsame Meisterschaft in der Bezirksoberliga. Was sich nach dem 8. Spieltag andeutete, bewahrheitete sich: die Entscheidung war äußerst knapp, denn die beiden Mannschaften legten eine Punktlandung hin und gingen mit je 12 Mannschaftspunkten und 42 Brettpunkten gemeinsam als Erste durchs Ziel. Und dabei hatten Ehrenberg und Langenbieber 2 die weitaus bessere Ausgangslage vor dem Spieltag. Zwischen den beiden Erstplatzierten wird es nun nach Turnierordnung zu einem Stichkampf um die Meisterschaft und das Aufstiegsrecht in die Landesklasse Nord kommen.
 
SV Rochade Hünfeld 1 - SC Langenbieber 2    4,5:3,5
Nachdem der Abstieg feststand, zeigten die Haunestädter noch mal, zu was sie in der Lage sind: mit 4 Ersatzspielern besiegten sie den Tabellenführer aus Langenbieber knapp mit 4,5 : 3,5 . Die Langenbieberer, die in der Saison bisher nur zwei Niederlagen hinnehmen mußten, brachten sich durch die Niederlage um die Früchte ihrer guten Arbeit in der Aufstiegssaison. An den neun Spieltagen standen sie insgesamt fünfmal auf Platz 1 und galten als Favorit in dem letzten Spiel. Aber wie die gesamte Saison nur so vor Überraschungen strotzte, kam es auch hier zu einer Überraschung und die Hünfelder zeigten im letzten Spiel ihre Klasse.
SK Turm Bad Hersfeld 2 - SC Ehrenberg 1    4,5:3,5
Das nackte Ergebnis 4,5 : 3,5 kann gar nicht ausdrücken , wie knapp das Ergebnis wirklich war, bzw. wie es zustande kam. Die Ehrenberger werden wie die Schalker Fußballer im Jahr 2001 als ‚Meister der Herzen, bzw. als Meister der ( fehlenden ) 10 Sekunden ‘ in Erinnerung bleiben. Nach 7 von 8 Partien stand es 3,5: 3,5 Ausgleich. Um aus eigener Kraft Meister zu werden ( bei der Niederlage der Langenbieberer) benötigten sie nur noch einen Punkt in der letzten Partie. Und in selbiger kämpfte der junge Bad Hersfelder einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Uhr: nach der ersten Zeitkontrolle hatte er im Endspiel noch genau 1 min für den Rest der Partie, während sein Gegenüber noch gut 15 min auf der Uhr hatte. Doch irgendwie lief die Uhr beim Ehrenberger nach und nach runter und der Hersfelder konnte die Entscheidung offen halten. Da er schon die ganze Zeit im Blitzmodus war, konnte er mit der Zeitnot gut umgehen, während sein Gegenüber nicht so richtig in den gleichen Modus fand. Und so kam es wie es kommen mußte, der unglückliche Ehrenberger verlor auf Zeit, während der Lullusstädter noch ganze 10 sec auf der Uhr hatte!
SC Fulda 3 - SG Springer Burghaun 1     5:3
Da die Burghauner nur zu siebt anreisten stand es schon gleich 1: 0 für die Domstädter. 2,5 Punkte in jeder Mannschaftshälfte scheinen eine klare Sache für den Gastgeber gewesen zu sein, doch die Partien waren knapper als es die Ergebnisse vermuten lassen. So bleibt den Burghaunern nur der letzte Platz, den sie in den vergangenen 4 Jahren dreimal belegt haben.
SV Alsfeld 2 - SC Fulda 4     6:2
Ersatzgeschwächt ohne ihren Topscorer und zwei weiteren Stammspielern reiste die vierte Mannschaft von Fulda zu den Alsfeldern, die noch Aufstiegsambitionen hatten und fast in Bestbesetzung antraten. Nachdem es zur Halbzeit schon 3,5 : 0,5 für die Gastgeber stand, schien sich ein ähnliches Debakel wie in der Vorsaison abzuzeichnen. Die kleine Trendwende schaffte der Mannschaftsführer Thomas Gulla , der am Spitzenbrett zum wiederholten Male gegen einen mehrere 100 DWZ-Punkte stärkeren Gegner punkten konnte. Vier Remisen bei vier Niederlagen brachten zum Ende ein deutliches Ergebnis für die Alsfelder, die an allen acht Brettern dwz-mäßig überlegen waren.
SC Rotenburg 1 - SVG Landeck Schenklengsfeld 1    5:3
Die Partie wurde an den hinteren Brettern entschieden. Da wo die Rotenburger besonders stark aufgestellt sind, traten die Gäste mit drei Ersatzspielern an, die von den Rotenburgern allesamt als zu leicht empfunden wurden: 4 : 0 in der hinteren Mannschaftshälfte ist eindeutig. Vorne erwiesen sich die Gäste aber als die stärkeren und zeigten den Gastgebern ihre Grenzen auf und hielten sich dort mit 3 Punkten schadlos, was zu einem sichern 5: 3 Erfolg für die Rotenburger führte.
 
Dadurch ergibt sich die seltene Situation, dass drei Mannschaften mit je 12 Punkten an der Tabellenspitze liegen. Da Alsfeld 2 und Rotenburg 1 jeweils 42 Brettpunkte haben, sind sie gemeinsam Erster und müssen den Meister in einem Stichkampf unter sich ausspielen – Herzlichen Glückwunsch an die beiden Mannschaften.
Bad Hersfeld 2 (12 Punkte) ist mit 37,5 Brettpunkten Dritter in der Abschlußtabelle, bedenkt man, dass sie in der Saison ein Spiel mit 0:8 kampflos ( gegen Alsfeld 2 ! )verloren gaben, sieht man, wie eng die ersten drei beieinander liegen.
Vierter wurde der Aufsteiger Langenbieber 2 (11 Punkte), dem am Ende der Saison etwas die Puste ausging und in den letzten 5 Spielen dreimal verlor. Nichts desto trotz sind sie die positive Überraschung der Saison.
Fünfter wurden die jungen Ehrenberger (11 Punkte), die so unglücklich das letzte Spiel verloren und den Meistertitel fast schon in Händen hielten. Nach einigen siebten Plätzen in den Vorjahren können sie aber mit nur einem Punkt Rückstand auf den Meister trotzdem auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.
Sechster wurde Schenklengsfeld 1 (10 Punkte), der Fastabsteiger aus der Vorsaison. Drei Siege aus den ersten vier Spielen legten den Grundstock für eine ungefährdete erfolgreiche Saison, in der sie nach dem achten Spieltag sogar noch die Chance hatten Meister zu werden.
Siebter wurde Fulda 3 (8 Punkte), die im Verlauf der Saison unter ihren Möglichkeiten blieben. Mit fünf starken ersten Brettern ausgestattet, zeigten sie ihre Klasse, als sie zweimal einen Spitzenreiter besiegten. Eigentlich wäre mehr als der siebte Platz drin gewesen, doch der Start lief nicht so rund und Aufstellungssorgen zogen sich durch die ganze Saison.
Achter wurde Fulda 4 (7 Punkte), die sich von der Abstiegszone immer entfernt halten konnten. Dank der guten Ergänzung durch ihr Brett 1 konnten sie dieses Jahr einige Spiele drehen, die sie letztes Jahr noch knapp verloren hatten.
Neunter wurde unerwartet Hünfeld 1 (4 Punkte), da sie im Grunde mit der gleichen Aufstellung antraten, wie in der Vorsaison als sie einen guten 6.Platz mit vier Siegen belegten. Doch die Aufstellungssorgen erwiesen sich doch als so gravierend, dass viele Punkte an nicht besetzten Brettern abgegeben werden mußten.
Letzter wurde Burghaun 1 (3 Punkte), die Hypothek von vier Anfangsniederlagen am Start war doch zu schwer, um den Rückstand im Verlauf der weiteren Saison noch aufzuholen. Obwohl sie in der vorderen Mannschaftshälfte gut mithielten, mußten sie hinten oft viele Punkte hergeben.
 
Doch wer steigt nun auf ? Wer steigt ab? Wer kommt aus der Bezirksliga hoch ?
 
Nach dem Saisonfinale ist noch vieles unklar! Um all die Fragen zu beantworten, muß man eine Klasse ( LK Nord ) , eventuell auch zwei Klassen (VL Nord ) höher schauen, bzw. eine Klasse tiefer ( Bezirksliga ). Da auf jeden Fall zwei Vereine aus der VL Nord in die LK Nord absteigen, wird es auch drei Absteiger aus der LK Nord in die darunterliegenden Bezirksoberligen (Osthesssen und Nordhessen) geben. Diese drei Absteiger können je nach neuntem Spieltag alle in die BOL Osthessen ( Langenbieber 1, Fulda 2, Alsfeld 1, Lauterbach 1 ) oder teilweise aber auch in die BOL Nordhessen ( Kasseler SK 2 , Caissa Kassel 2 ) absteigen. Da Caissa Kassel 1 aus der VL Nord in die LK Nord absteigt, ist noch nicht klar, ob Caissa 2 in der LK Nord bleiben möchte, da sie dort ansonsten zwei Mannschaften hätten. Kommen drei Vereine in die BOL Osthessen, dann müssen auch drei Vereine absteigen, also Burghaun1, Hünfeld 1 und Fulda 4. Steigen nur zwei ab, müssen auch nur die beiden Tabellenletzten absteigen – Fulda 4 bliebe drin. Ist aber einer der Absteiger Fulda 2 , wären in der neuen Saison drei Mannschaften aus Fulda in der BOL ( Fulda 2 – Fulda 3 - Fulda 4 ). Dies wäre von der Turnierordnung möglich ( dank des Beschlusses vom letzten Bezirkstag ), ob es aber praktikabel wäre, drei Achtermannschaften in der gleichen Liga zu haben, ist fraglich.
Wie sieht es in der Bezirksliga aus ?
Steigt Ehrenberg 2 auf, auch wenn Ehrenberg 1 in der BOL verbleibt ?
Steigt Lauterbach 2 auf, auch wenn Lauterbach 1 von der LK Nord in die BOL absteigt? Fragen über Fragen nach dem letzten Spieltag .
 
Gelesen: 301 | Hinzugefügt von: thomas
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