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Startseite » 2015 » November » 29 » EIN HART ERKÄMPFTER SIEG
EIN HART ERKÄMPFTER SIEG
21:10
VERBANDSLIGA NORD . RUNDE 3
SK Vellmar 1950  -  SC Fulda  .   3,5  -  4,5
 
1. Manfred Heinelt           -          Paul Kloninger       0,5 - 0,5
2. Leonid Dubinski           -          Philipp Reh            0,5 - 0,5
3. Eugen Knoth               -          Vitaly Ugolyk            0 - 1
4. Felix Kleinschmidt       -          Martin Weise          0,5 - 0,5
                       5. Wolfgang Fichte          -          Martin Küpper        0,5 - 0,5
                       6. Klaus Müller               -          Norbert Sehn         0,5 - 0,5
                       7. Volker Haus                -         Martin Kersting         0 - 1
                       8. Wilfried Höhmann        -        Marius Fritz               1 - 0
 
Nach unterschiedlichen Resultaten in den vorausgegangenen Spielen war ein Erfolg gegen den SK Vellmar zwingend erforderlich, um sich noch Aufstiegsperspektiven zu bewahren. Die Grundlage hierfür wurde durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gelegt.
Am ersten Brett verfügte FM Paul Kloninger bis weit ins Mittelspiel über eine bessere Stellung. Es gelang seinem Gegner jedoch Stück für Stück Terrain zurückzugewinnen, so daß ein Remis die logische Konsequenz war.
Der Berichterstatter hatte gegen Leonid Dubinski (ELO 2159) eine Philidor-Struktur auf dem Brett. Der vellmarer Spieler übernahm die Initiative, baute eine Druckstellung auf, wobei Schwarz jedoch immer über eine geordnete Gegenstrategie verfügte.
Bei  Vitaly`s Partie entstand aus einer Gambitstellung ein Endspiel, in dem sein Läuferpaar durch die eigenen Bauern begrenzt war. Dem fuldaer Routinier gelang es jedoch die Bauernschwäche aufzulösen. Sein Läuferpaar war der gegnerischen Konstellation von Springer und Läufer klar  überlegen. Der weitere Verlauf war für Vitaly eine leichte Übung zum Punktgewinn.
In der Partie am 4. Brett entstand zu einem frühen Zeitpunkt eine Endpielstellung, in der Martins Gegner über eine leichte Initiative verfügte. Der Fuldaer kompensierte jedoch seinen isolierten Bauern durch ein aktives Figurenspiel. Diese Partie war die Längste. Martins Konzept wurde durch ein Remis belohnt, das spielentscheidend war und letztendlich den Gesamtsieg sicherte.
Martin Küpper spielte stark auf, stand im Mittelspiel und auch im frühen Endspiel besser. Leider verlor er im weiteren Verlauf etwas die Übersicht und mußte danach für ein Remis noch einige genaue Züge zeigen.
An Brett 6 stand der besseren Bauernstruktur von Norbert eine Angriffsstrategie seines Gegners gegenüber. Da sich beide Konzepte im weiteren Spielverlauf kompensierten,
war ein Remisergebnis die logische Konsequenz.
In der Partie  Kersting gegen Haus (ELO 2201)  wurde Schwarz nach einer ungenauen Eröffnungsbehandlung schnell überspielt, was Fulda einen schnellen und wichtigen ersten Punkt sicherte. - Eine sehr starke Leistung unseres Routiniers.-
Marius wählte eine relativ symmetrische Eröffnungsvariante. Seinem Gegner gelang es jedoch eine Druckstellung aufzubauen, die er konsequent zum einzigen vollen Punkt für Vellmar umsetzte.
          Insgesamt war es ein knapper, jedoch nicht unverdienter Arbeitssieg. Die bisherigen Ergebnisse sind schwer einzuschätzen, sodaß die nächste Begegnung vermutlich richtungsweisend sein wird.
   
                                                                                                                                                                                     P h i l i p p    R e h
Gelesen: 202 | Hinzugefügt von: sc-fulda
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