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Startseite » 2013 » Juni » 19 » Hessischer Viererpokal 1. Runde am 16.6.2013: Knapp ausgeschieden
Hessischer Viererpokal 1. Runde am 16.6.2013: Knapp ausgeschieden
13:54
SC Fulda - SAbt TuS Dotzheim
Kierzek, Matthias Meyer, Stefan ½ : ½
Kersting, Martin Heim, Frank 0 : 1
Huss, Rolf Lenz, Hilmar ½ : ½
Laschenko, Sergej Achtmann, Armin 1 : 0
                        2 : 2
Zum Auftakt des Hessischen Viererpokals empfingen wir die Schachfreunde aus Dotzheim. Beide Teams waren nicht in Bestbesetzung angetreten, nominell waren wir leicht favorisiert, da wir an drei Brettern ein DWZ-Plus aufwiesen. Dass dies aber oft nicht zählt, mussten wir schmerzlich erfahren. Der Kampf ging fast über die volle Distanz und endete schließlich mit einem 2 : 2, wobei unsere Gäste die bessere Wertung aufwiesen und die 2. Runde erreichten.
Kurz zum Spielverlauf: Es zeichnete sich lange keine eindeutige Tendenz ab und zum Schluss ging es emotional auf und ab! Rolf Huss (Brett 3 mit Weiß) hatte aus der Eröffnung heraus eine leichte Initiative und schließlich einen starken Vorpostenspringer auf e5, während sich der Gegner mit einem eher passiven Läufer zufrieden geben musste. Martin (Brett 2 mit Weiß) kam mit der Eröffnung nicht gut zurecht, spielte zu passiv und musste dem Gegner rasch die Initiative überlassen. Auch Sergej (Brett 4 mit Schwarz) musste sich in einer ruhigen Stellung eher um Ausgleich bemühen. Bei Matthias (Brett 1 mit Schwarz) entwickelte sich ein komplizierter positioneller Kampf, der aber keinen der beiden Kontrahenten in Vorteil sah. Logischerweise endete diese Partie dann auch um 17 Uhr als erstes - mit einem leistungsgerechten Remis. Knapp eine Stunde später steuerte Rolf ebenfalls ein Remis bei. Seine optischen Vorteile konnte er nicht in etwas Greifbares verwandeln, sein Gegner hatte sich "bombensicher" eingeigelt! Zu diesem Zeitpunkt sah es bereits recht trübe für uns aus, da sich ein 2 : 2 mit schlechter Wertung für uns abzeichnete. Sergej war es erfreulicher- und überraschenderweise in der Zeitnotphase zwar gelungen, eine Figur zu gewinnen, er musste in der Folge vor allem darauf achten, ein Dauerschach durch die gegnerische Dame oder die Abwicklung in ein Endspiel mit Randbauer und "falschem" Läufer zu vermeiden. Dafür stand aber Martin in einer inzwischen hochtaktischen Partie voller Irrungen und Wirrungen nach der Zeitkontrolle glatt auf Verlust. Gegen 19.30 Uhr brachte uns Sergej in Führung, indem er seinen materiellen Vorteil verwertete. Unter den Fuldaern kam noch einmal Hoffnung auf, da der Berichterstatter seine Partie mit genügend Bedenkzeit und mit Hilfe seines Gegners zunehmend sanieren konnte. Aber unter erneutem, finalen Zeitdruck stellte er in einem Blackout einzügig die Dame ein - gerade als er die Partie wieder völlig ausgeglichen hatte! Unverdient war diese Niederlage dennoch nicht! Wir gratulieren unserem Gegner Dotzheim und wünschen ihm viel Erfolg für das weitere Turnier.
Martin Kersting
Gelesen: 225 | Hinzugefügt von: thomas
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