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Landesklasse Nord - Runde 2 am 12.10.2014: Eine Leistungssteigerung beim zweiten Sieg
13:17

SC Fulda II                  SC Langenbieber I

1. Kersting, Martin          Knacker, Gerald            1 : 0

2. Paschek, Adam            Beyer, Felix                  0 : 1

3. Haase, Reinhard          Freitag, Dirk                  1 : 0

4. Fritz, Marius                Wagner, Thomas          1 : 0

5. Janusic, Josip                Ulrich, Olaf              1/2 : 1/2

6. Medshibosher, Boris     Weber, Paul                1 : 0

7. Osmanaj, Rifat               Weber, Alfred            0 : 1

8. Kopco, Paul                    Pleyer, Christian        1 : 0

                                                                         5 1/2 : 2 1/2

                                                                           

Nach dem holprigen Saisonstart in Lauterbach konnten wir uns im zweiten Spiel gegen den SC Langenbieber steigern und diesmal einen auch verdienten Sieg landen. Der Fuldaer Mannschaftsführer war froh, überhaupt acht Spieler an den Brettern zu haben, Rifat Osmanaj aus der 3. Mannschaft hatte noch am Freitagabend dankenswerterweise als Reservist zugesagt, außerdem ergänzte Paul Kopco - ebenfalls von Fulda III - unser Team. Unser Gastgeber musste den Stammspieler Alexander Herbst ersetzen. Es entwickelte sich schnell ein spannender Kampf. Rifat (Brett 7 mit Weiß) kreierte ein eigenes Gambit und opferte bereits im dritten Zug flott einen Bauern, für den er aber nicht genügend Kompensation besaß. Noch interessanter verlief die Partie von Boris (Brett 6 mit Schwarz) und Paul Weber. Nach eigenwilliger Eröffnungsbehandlung des Gegners konnte der Fuldaer mit seiner Dame von dem Feld d4 aus einen Doppelangriff auf einen Springer auf e5 und den Turm auf a1 starten. Paul Weber entschied sich, den Turm zu geben, konnte in der Folge aber nicht die schwarze Dame am Damenflügen einfangen. Unser Top-Scorer Reinhard Haase (Brett 3 mit Weiß) war es schließlich, der uns nach ca. 2 1/2 Stunden Spieldauer in Führung brachte. Sein Gegner hatte nach einem Fehler in der Eröffnung einen Bauern verloren und anschließend kompromisslos am Königsflügel angegriffen. Reinhard nutzte diese Schwächung aber aus und konnte mit drei Mehrbauern den Damentausch erzwingen, wonach die Partie gelaufen war. Fast gleichzeitig warf auch der Gegner von Boris das Handtuch, mit einem Turm weniger lässt es sich schlecht spielen!  Zehn Minuten später erhöhte Reservist Paul (Brett 8 mit Schwarz) auf 3 : 0 für Fulda. Er musste sich lange verteidigen, gewann dann aber allmählich zuerst die Initiative und dann Material. Weitere Ergebnisse folgten Schlag auf Schlag. Den ersten Gegentreffer musste Adam (Brett 2 mit Schwarz) gegen den nominell stärksten Gegner Felix Beyer hinnehmen. Dieser nahm somit erfolgreich Revanche für die in der letzten Saison gegen Adam erlittene Niederlage. Felix Beyer hatte Adam mit einem seltenen Gambit überrascht und zunächst die Initiative. Gerade als der Fuldaer seine Stellung konsolidiert zu haben schien, brach die gegnerische Dame am Königsflügel ein und erzwang den Sieg. Marius (Brett 4 mit Schwarz) erhöhte aber postwendend auf 4 : 1. Sein Gegner hatte die Eröffnung stark gespielt und Marius mit einem Zentrumsvorstoß in Schwierigkeiten gebracht. Der Langenbieberer hätte in Vorteil kommen können, übersah aber einen Verteidigungszug, wonach er eine Figur für zwei Bauern geben musste, was nicht ausreichte. Um 17.10 Uhr musste Rifat die Segel streichen. Er hatte sich zwischenzeitlich Gegenchancen erspielt, war aber dann in einem Bauernendspiel gelandet, in dem ihm nach wie vor ein Bäuerchen fehlte. Der Berichterstatter (Brett 1 mit Weiß) konnte kurz darauf durch seinen Partiegewinn den Mannschaftssieg sicherstellen. Sein Gegner Gerald Knacker hatte ihn in der Eröffnung überrascht, hatte dann aber in dem positionellen Kampf Schwierigkeiten, seinen Damenflügel zu entwickeln. Nachdem beide Spieler - im Gegensatz zum Computerprogramm - eine Verteidigungsidee für Schwarz übersehen hatten, gewann der Fuldaer das entstehende Endspiel schnell. Somit lief nur noch die Partie von Josip (Brett 5 mit Weiß), die beim Stand von 5 : 2 für uns nicht mehr Kampf entscheidend war. Kein Wunder, dass sich die Spieler bald - um 17.30 Uhr - auf ein Remis einigten, wobei Josip eine Spur besser stand. Somit konnten wir früh und froh über den Sieg die Heimfahrt ins nahe Fulda antreten, wo unsere erste Mannschaft sehr unglücklich in der Hessenliga gegen Dotzheim verlor.

 Martin Kersting

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