Dienstag, 19.12.2017, 01:16
Begrüße Euch Gast | RSS
Startseite | Registrierung | Login »
Navigation


Nachrichten
«  Dezember 2016  »
Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.So.
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031
Suche

Links
Statistik
Schachclub Fulda
Startseite » 2016 » Dezember » 12 » Landesklasse Nord - Runde 4 am 11.12.2016: Ein verdienter Sieg zum Jahresende
Landesklasse Nord - Runde 4 am 11.12.2016: Ein verdienter Sieg zum Jahresende
16:34

SC Fulda II                    Kasseler SK 1876 III

 

1. Kersting, Martin          Shoup, Karl                       1/2 : 1/2

 

2. Haase, Reinhard          Wüstehube, Harry              1/2 : 1/2

 

3. Huss, Rolf                    Hohlbein, Jens                   1/2 : 1/2

 

4.  Frederkindt, Alexander   Schildheuer, Kai               1 : 0

 

5.  Kierzek, Mira              Engel, Markus                      1 : 0

 

6. Fritz, Marius                Forgach, Andreas               1/2 : 1/2

      

7. Janusic, Josip                Azizov, Fariz                      1/2 : 1/2

  

8. Meyer, Dietrich           Sakhra, Roman                    1/2 : 1/2

                    

                                                                                         5 : 3

 

Zum letzten Kampf im Jahr 2016 empfingen wir die Schachfreunde des Kasseler SK III, die allerdings ersatzgeschwächt antraten. Bis auf Norbert Sehn (erneuter Einsatz in der 1. Mannschaft) und Thomas Unger (krank) konnten wir in Bestbesetzung antreten. Trotz unserer nominellen Überlegenheit verlief der Kampf lange ausgeglichen. Um kurz vor 16 Uhr endete die erste Partie, Marius (Brett 6 mit Weiß) und sein erfahrener Gegner Dr. Forgach schlossen leistungsgerecht Frieden, nachdem sich die Stellung vereinfacht hatte. Der Kasseler Edelreservist zeigte einmal mehr seine Klasse und glich die Partie als Nachziehender mühelos gegen den bislang erfolgreichen Gegner aus. Rund eine halbe Stunde später vereinbarten auch Martin (Brett 1 mit Schwarz) und Karl Shoup remis. Der Fuldaer Mannschaftsführer hatte eine zweischneidige Eröffnung gewählt, sein Gegner aber positionell sauber und staubtrocken geantwortet, sodass bei blockierter Bauernstruktur Gewinnversuche mit der Brechstange für beide Seiten riskant gewesen wären. Zehn Minuten später folgte Josip (Brett 7 mit Schwarz) ebenfalls mit einem Friedensschluss. Beide Seiten hatten jeweils zwei Türme, eine Leichtfigur und Bauern bei symmetrischer Bauernstellung. Josip stand allerdings aktiver, wie man bei der nachträglichen Analyse feststellte. Gegen 17 Uhr folgte das vierte Remis, Reinhard (Brett 2 mit Weiß) hatte seine Partie sicher angelegt, konnte aber aus der vereinfachten Stellung nichts herausholen, zumal der Gegner nichts anbrennen ließ, ein Remis war auch hier das logische Ergebnis. Es dauerte fast vier Stunden, bis wir erstmals in Führung gingen, Mira (Brett 5 mit Schwarz, DWZ-Plus von ca. 550!) entschied ihre Partie gegen den Mannschaftsführer der Gäste Markus Engel mit einem taktischen Schlag, der Materialgewinn oder Matt zur Folge hatte. Es war ein beruhigender Zwischenstand, denn Rolf (Brett 3 mit Schwarz) und Alexander (Brett 4 mit Weiß) hatten ein Endspiel mit jeweils einem Bauern mehr auf dem Brett, Dietrich (Brett 8 mit Weiß) sogar mit zwei Bauern mehr. Allerdings leisteten die Gegner hartnäckigen Widerstand. Dietrich nutzte seinen Vorteil nicht optimal, sodass der Gegner noch mal von der Schippe springen konnte, um 18.30 Uhr hatte Dietrich seinen zweiten Mehrbauern verloren und das Bauernendspiel war remis, folglich die fünfte Remispartie. Um 19 Uhr hatte Alexander seinen Mehr- und Freibauern im Springerendspiel sicher verwertet und für den zweiten Tagessieg gesorgt. Für gute Unterhaltung sorgten derweil Rolf und Jens Hohlbein. Rolf hatte Springer und drei Bauern, sein Gegner Läufer und zwei Bauern auf dem selben Flügel. Da der Gegner sehr passiv stand, hatte Rolf sogar noch Gewinnchancen. Gerade als er einen zweiten Bauern gewonnen hatte und die Kiebitze die Partie bei flüchtigem Betrachten für gewonnen hielten, merkte der Fuldaer, dass ihm auch seine beiden verbundenen Freibauern nichts nutzten, es war für ihn eine tragikomische Stellung, die nicht mehr zu gewinnen war, da die beiden verbliebenen Figuren des Gegners zu aktiv waren.

 

Bei sechs Remisen und zwei Siegen war es ein für uns versöhnlicher Jahresabschluss. Der Kasseler SK III hat die schwersten Gegner bereits hinter sich und darf im neuen Jahr auf Erfolge hoffen, wir bekommen dann erst die besten Mannschaften!

Martin Kersting

LK Nord

 

Gelesen: 157 | Hinzugefügt von: thomas
Copyright SC Fulda © 2017