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Startseite » 2013 » Dezember » 10 » Landesklasse Nord - Runde 4 am 8.12.2013 Ein hart erkämpfter Sieg
Landesklasse Nord - Runde 4 am 8.12.2013 Ein hart erkämpfter Sieg
15:04
SC Fulda II SK Turm Bad Hersfeld I
1. Huss, Rolf Frank, Wolfgang                 1/2 : 1/2
2. Laschenko, Sergej Heisterhagen, Tilman 1 : 0
3. Kersting, Martin Schmidt, Markus            1 : 0
4. Haase, Reinhard Marth, Jürgen               1 : 0
5. Unger, Thomas Willich, Manfred              0 : 1
6. Kierzek, Mira Günther, Jörk                 1/2 : 1/2
7. Fritz, Marius Schneider, Marcel                0 : 1
8. Janusic, Josip Wildner, Bernd                1/2 : 1/2
                                                             4,5 : 3,5
 
Zu einem knappen, aber letztlich verdienten Sieg kamen wir gegen die Schachfreunde aus Bad Hersfeld. Wir konnten erstmals in dieser Saison alle Stammspieler aufbieten, unsere Gäste kamen mit zwei - allerdings starken - Ersatzleuten. Zum Spielverlauf: Nach einem schnellen Remis am Spitzenbrett zwischen Rolf Huss und Wolfgang Frank dauerte es bis 16.45 Uhr, ehe weitere Ergebnisse zu vermelden waren.
Martin (Brett 3 mit Schwarz) brachte die Fuldaer in Führung. Sein Gegner vermied in der Eröffnung einen Damentausch mit sicherem Spiel, sondern strebte einen scharfen Angriff bei wechselseitigen Rochaden an. Hierbei übersah der Bad Hersfelder eine versteckte taktische Drohung, wonach die Partie sofort entschieden war.
Kurz darauf baute Reinhard (Brett 4 mit Weiß) unsere Führung aus. Er hatte aus der Eröffnung Initiative und Raumvorteil, sein Gegner übersah schließlich bei einer Abwicklung einen Zwischenzug.
Um 17.30 Uhr sorgte Sergej (Brett 2 mit Weiß) für den beruhigenden Zwischenstand von 3,5 : 0,5 Punkten für uns. Die Kontrahenten hatten eine ruhige positionelle Stellung auf dem Brett, als Tilman Heisterhagen das Spiel riskant durch den Vorstoß f7 - f5 öffnete und hierdurch zuerst einen Zentrumsbauern und bald auch Partie verlor.
Trotz dieser erfreulichen Bilanz an den ersten vier Brettern war der Kampf noch nicht gelaufen, da die übrigen Partien zumindest teilweise problematisch aus Fuldaer Sicht verliefen.
Immerhin konnte Mira (Brett 6 mit Weiß) um kurz nach 18 Uhr durch ein Remis zumindest schon einmal einen Mannschaftspunkt sichern. Einen leichten Eröffnungsvorteil konnte sie nicht festhalten, sondern gestattete es dem Gegner, die Partie auszugleichen. In einem Doppelspringerendspiel mit blockierten Bauernketten war die Punkteteilung das logische und leistungsgerechte Ergebnis.
Kurz darauf musste Thomas (Brett 5 mit Schwarz) die Segel streichen. Er hatte in der Eröffnung eine viel versprechende Stellung, setzte eine Bauernwalze am Königsflügel in Bewegung und zwang den gegnerischen König schon früh, auf die Rochade zu verzichten. Aber irgendetwas muss dann falsch gelaufen sein. Denn je länger die Partie lief, desto mehr kam sein erfahrener Gegner ins Spiel, während sich der Entwicklungsrückstand von Schwarz bemerkbar machte.
Auch bei Marius (Brett 7 mit Schwarz), der wenig später ebenfalls eine Niederlage quittieren musste, war mehr drin. Er stand aus der Eröffnung heraus gut, hätte sogar im Mittelspiel klaren positionellen Vorteil erringen können. Aber auch so befand sich seine Stellung lange in Remisbreite, er spielte gegen Marcel Schneider, einen der Top-Scorer der Liga, zu lange auf Gewinn und übersah hierbei einen Zug, der ihn auf die Verliererstraße brachte.
Somit spielte nur noch Josip (Brett 8 mit Weiß), der es mit dem Edelreservisten Bernd Wildner zu tun hatte. In der Zeitnotphase machten sich die Fuldaer noch sorgen um seine Partie, da der Gegner eine gefährliche Initiative am Königsflügel zu haben schien. Josip zeigte aber wieder mal seine Qualitäten als Zocker und landete mit Hilfe seines Gegners in einem Endspiel mit ungleichen Läufern und Mehrbauern, das ihm sogar noch Gewinnchancen bot. Wenngleich dem Fuldaer ein Gewinn zwar nicht mehr gelang, so reichte aber auch das Remis zu dem knappen Mannschaftserfolg.
 
Martin Kersting

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Gelesen: 260 | Hinzugefügt von: thomas
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