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Landesklasse Nord - Runde 5 am 15.01.2017: Schlechte Chancenverwertung!
16:59

Landesklasse Nord - Runde 5 am 15.01.2017:  Schlechte Chancenverwertung!

 

 

SC Fulda II                    SK Bad Sooden-Allendorf I

 

1. Kersting, Martin          Hohmeister, Jens                1/2 : 1/2

 

2. Haase, Reinhard          Springer, Ondrej                 1/2 : 1/2

 

3. Frederkindt, Alexander Schmidt, Waldemar             0 : 1

 

4. Kierzek, Mira              Fiedler, Ralf                          1 : 0

 

5. Scholz, Franz-Peter     Fischer, Andreas                1/2 : 1/2

 

6. Lotz, Joachim              Rubruck, Eberhard             1/2 : 1/2

      

7. Janusic, Josip               Schmidt, Konstantin           1/2 : 1/2

  

8. Schiebelbein, Eduard   Jung, Michael                     1/2 : 1/2

                    

                                                                                         4 : 4

 

Zum ersten Spiel im neuen Jahr mussten wir eine weite Fahrt bei winterlichen Verhältnissen antreten zu den Schachfreunden in Bad Sooden-Allendorf. Unser Gastgeber empfing uns mit kompletter Mannschaft, wir mussten zwei kurzfristige Ausfälle verkraften, der Kampf schien völlig offen - und so kam es dann auch! Nach rund zwei Stunden Spielzeit endete die Partie am Spitzenbrett (Martin mit Weiß) und Jens Hohmeister mit einem Dauerschach remis. Der Fuldaer Mannschaftsführer zwang in ausgeglichener Stellung seinen Gegner zu dieser "Remis-Abwicklung", beide Spieler übersahen hierbei aber, dass die Kombination ein Loch zu Ungunsten des Fuldaers hatte. Hier war mehr drin für Bad Sooden-Allendorf. Eine halbe Stunde später endete auch die Partie von Edelreservist Franz-Peter (Brett 5 mit Weiß) ebenfalls mit Remis. Hier hatte zur Abwechslung mal der Gastgeber Glück, denn Franz-Peter hatte ein gewinnträchtiges Endspiel mit jeweils einer Dame und einen Turm auf dem Brett mit gesundem Mehrbauern. Gerade als er einen zweiten Bauern gewinnen konnte, tauschte er vorschnell die Damen und gewann das Turmendspiel nicht mehr wegen der Aktivität der gegnerischen Figuren. Bald darauf endeten auch die Partien von Reinhard (Brett 2 mit Schwarz) und Reservist Eduard (Brett 8 mit Schwarz) remis. Reinhard hatte in einer ruhigen und sicheren Eröffnung schnell ausgeglichen, mehr als die Punkteteilung war aber dann in dem Endspiel nicht drin. Eduard verteidigte sich gegen den nominell stärkeren Gegner gut und konnte die Stellung die ganze Partie ausgeglichen halten. Josip (Brett 7 mit Weiß) steuerte ebenfalls einen halben Punkt bei. Er spielte gegen einen gegnerischen Isolani und unternahm lange Gewinnversuche, das entstandene Turmendspiel war aber völlig ausgeglichen und endete durch Zugwiederholung remis. Erst nach der Zeitkontrolle gab es den ersten Sieg - allerdings für den Gegner. Alexander (Brett 3 mit Weiß) schien zeitweise aussichtsreich zu stehen, er hatte eine Figur mehr für zwei Bauern, die Stellung war aber sehr kompliziert. Eine taktische Abwicklung in Zeitnot brachte den Fuldaer dann in Schwierigkeiten, er hatte zwar zwei Springer für einen Turm, der Gegner jedoch eine starke Bauernwalze, was entscheidend war. Dennoch hatten wir Hoffnung, da die zwei noch laufenden Partien von Mira (Brett 4 mit Schwarz) und Ersatzmann Joachim (Brett 6 mit Schwarz) eher leicht besser für uns standen. Um 19.30 Uhr konnte Mira dann den einzigen Tagessieg für Fulda verbuchen, ausgerechnet gegen den Topp-Scorer der Gastgeber Ralf Fiedler. Sie hatte die aktivere Stellung und erzwang durch den Vormarsch eines Freibauern im Zentrum entscheidenden Materialgewinn. Die deutsche Seniorenmeisterin ist derzeit unsere erfolgreichste Spielerin, sie gewann alle fünf Partien der Saison (davon einmal in der 1. Mannschaft). Bei einem Zwischenstand von 3,5 : 3,5 Punkten ruhten unsere Hoffnungen auf Joachim. Die beiden Kontrahenten machten es spannend und spielten länger als sechs Stunden. Der Fuldaer lehnte zurecht ein Remis ab und spielte auf Sieg. Die Kiebitze mussten leiden! Sie sahen einen Figurengewinn für Joachim und später den Gewinn eines Bauern, die Spieler übersahen dies aber beide. So endete auch diese Partie schließlich friedlich mit einer Punkteteilung. Mit dem 4 : 4 können beide Mannschaften leben, es war aber insgesamt ein Kampf der verpassten Möglichkeiten!

Martin Kersting

LK Nord

 

Gelesen: 161 | Hinzugefügt von: thomas
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