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Startseite » 2014 » Februar » 4 » Landesklasse Nord - Runde 6 am 2.2.2014: Ein überraschend hoher Sieg
Landesklasse Nord - Runde 6 am 2.2.2014: Ein überraschend hoher Sieg
11:25
SC Fulda II SV Caissa Kassel I
1. Huss, Rolf               - Hollmann, Michael               0 : 1
2. Laschenko, Sergej  - Winterfeld, Dirk                  1 : 0
3. Kersting, Martin      - Schnegelsberg, Karl-Heinz 1 : 0
4. Haase, Reinhard     - Powalla, Klaus                 1/2 : 1/2
5. Kierzek, Mira            - Austein, Hartmut               1 : 0
6. Janusic, Josip           - Tsompanidis, Georgios   1/2 : 1/2
7. Fritz, Marius              - Heckmann, Torsten           1 : 0
8. Medshibosher, Boris - Franke, Peter                    1 : 0
                                                        6 : 2
Zur 6. Runde in der Landesklasse Nord empfingen wir die Schachfreunde des SV Caissa Kassel und in dieser Saison die 1. Mannschaft. Beide Teams mussten einen Stammspieler ersetzen. Zum Spielverlauf: Bereits um 15 Uhr gab es einen aus Fuldaer Sicht erfreulichen Paukenschlag, im Duell der Reservisten hatte Boris (Brett 8 mit Weiß) in einer scharfen Variante mit wechselseitigen Rochaden so starken Angriff, dass sein erfahrener Gegner nach 19 Zügen vor einem undeckbaren Matt stand - 1 : 0 für Fulda. Eine Stunde später setzte sich die positive Tendenz fort: Martin (Brett 3 mit Schwarz) hatte eine Mehrfigur, die sein Gegner im Bemühen, Bauernverlust zu vermeiden, eingestellt hatte, und Mira (Brett 5 mit Schwarz) nannte einen Mehrbauern ihr Eigentum, wobei die wechselseitigen Rochaden noch einen weiteren scharfen Kampf erwarten ließen. Reinhard (Brett 4 mit Weiß) stand positionell besser, während Rolf (Brett 1 mit Schwarz) nach einem interessanten Bauernopfer des Gegners eine wilde Schlacht auf dem Schachbrett hatte. Weitere Ergebnisse gab es ab 17.20 Uhr, dann aber Schlag auf Schlag! Zunächst erhöhte Marius (Brett 7 mit Schwarz) auf 2 : 0 für Fulda. Er hatte im Mittelspiel die Initiative übernommen und in ein Endspiel mit Läuferpaar und Freibauern gegen einen Turm abgewickelt, das gewonnen war. Mira siegte ebenfalls in einer interessanten Partie mit ausschließlich allen Schwerfiguren und Bauern auf dem Brett. Das einzige Gegentor musste nun Rolf hinnehmen. Nach eigener Aussage stand er zeitweise eher besser, hatte dann aber falsch fortgesetzt, sodass sich schließlich sein Königsflügel unter dem gegnerischen Angriff auflöste. Josip (Brett 6 mit Weiß) steuerte in einer mehr positionellen Partie sein Standardergebnis bei - Remis, und auch Reinhard remisierte, nachdem sein Vorteil verflogen war. Der Berichterstatter konnte trotz heftiger Gegenwehr kurz vor der Zeitkontrolle seinen Materialvorteil zum Sieg verwerten und den beruhigenden Zwischenstand von 5 : 2 für Fulda sicher stellen. Die letzte Partie des Tages zwischen Sergej (Brett 2 mit Weiß) und Dirk Winterfeld dauerte bis kurz vor 19 Uhr. Sergej hatte den Gegner mit einer Eröffnung Marke Eigenbau überrascht, allerdings keinerlei Vorteil herausgeholt, den Gegner aber zu einem üppigen Zeitverbrauch veranlasst. In der Zeitnotphase konnte der Fuldaer die Partie drehen und einen leichten Vorteil mit Läuferpaar gegen Läufer und Springer herausholen. Bei korrekter Verteidigung wäre die Partie wohl remis ausgegangen, der Kasseler wählte jedoch einen falschen Plan und verlor die Partie noch, sodass wir zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg kamen.
Martin Kersting
 
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