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Landesklasse Nord - Runde 6 am 5.02.2017: Ein glückliches Unentschieden!
15:30

Landesklasse Nord - Runde 6 am 5.02.2017:  Ein glückliches Unentschieden!

 

 

SC Fulda II                    SK Vellmar 1950 I

 

1. Kersting, Martin          Heinelt, Manfred                   1 : 0

 

2. Haase, Reinhard          Knoth, Eugen                        1 : 0

 

3. Frederkindt, Alexander Kleinschmidt, Felix            0 : 1

 

4. Kierzek, Mira              Fichte, Wolfgang               1/2 : 1/2      

 

5. Fritz, Marius                Haus, Volker                         0 : 1

 

6. Janusic, Josip               Löbermann, Thomas         1/2 : 1/2

      

7. Scholz, Franz-Peter      Müller, Klaus                    1/2 : 1/2

  

8. Meyer, Dietrich            Wendland, Jürgen             1/2 : 1/2

                    

                                                                                       4 : 4

 

In der 6. Runde empfingen wir die Schachfreunde aus Vellmar, die insgesamt nominell stärker und deshalb favorisiert waren. Letzte Saison hatte noch unsere 1. Mannschaft gegen Vellmar gespielt - und nur knapp gewonnen! Zum Spielverlauf: Nach knapp einer Stunde Spielzeit rauchten Edelreservist Franz-Peter (Brett 7 mit Schwarz) und sein Gegner die Friedenspfeife. Der Vellmarer hatte auch konsequent die Offiziere getauscht, sodass ein Endspiel Springer gegen Läufer bei symmetrischer Bauernstruktur verblieb, das tot remis war. Fünf Minuten später steuerten auch Josip (Brett 6 mit Weiß) und sein Gegner ein Remis bei. Die Partie war ausgeglichen und beide Kontrahenten mit dem Ergebnis zufrieden. Die anderen Partien waren aber umkämpfter! Zu diesem Zeitpunkt hatte Marius (Brett 5 mit Schwarz) nach einem Eröffnungsfehler schon Probleme mit seinem Randspringer auf a5, was der gegnerische Mannschaftsführer in der Folge systematisch ausnutzte. Gegen 16.40 Uhr gab es ein weiteres Remis zu vermelden und zwar von Dietrich (Brett 8 mit Weiß). Dieser hatte den erfahrenen und starken Jürgen Wendland als Gegner. Gerade als es im Mittelspiel aussah, als ob Dietrich in einer schlechten Stellung mit Isolani landet, hatte er eine Abtauschwendung in petto, die ihm ein ausgeglichenes Endspiel sicherte. Wenig später musste Marius die Segel streichen, er verteidigte sich zwar hartnäckig, aber seine Stellung war unharmonisch, ein Übersehen seinerseits beendete dann die Partie. Somit waren die Gäste in Führung gegangen. Mira (Brett 4 mit Weiß) spielte eine solide Partie, die immer in Remisbreite blieb. Somit war die Punkteteilung die logische Folge. Martin (Brett 1 mit Schwarz) gelang gegen 17.20 Uhr der erste, etwas glückliche Sieg für Fulda. Er hatte mit einer aggressiven, aber zweifelhaften Variante ein hochtaktisches und chancenreiches Mittelspiel erreicht. Gerade als Manfred Heinelt sich befreit hatte, übersah er eine Drohung, was ihm einen Läufer und die Partie kostete. Somit liefen bei einem Zwischenstand von 3 : 3 noch die Partien von Reinhard (Brett 2 mit Weiß) und Alexander (Brett 3 mit Schwarz). Während wir bei Reinhard Hoffnung auf einen ganzen Punkt hatten, zogen sich um Alexanders unrochierten König schwarze bzw. weißen Wolken zusammen! Und so kam es dann auch! Gegen Ende der  vierten Spielstunde musste Alexander das Handtuch werfen, auch eine Königsflucht half ihm nicht mehr. Um 18 Uhr setzte dann Reinhard den Schlusspunkt. Seine positionell gut geführte Partie wurde noch hochtaktisch und endete in einem entscheidenden Angriff auf den schwarzen König. Wie schon in der 5. Runde endete der Kampf somit mit einem 4 : 4.

In vier Wochen müssen wir zum großen Favoriten, zu den Schachfreunden Emstal/Wolfhagen.

LK Nord

 

 

Martin Kersting

 

Gelesen: 155 | Hinzugefügt von: thomas
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