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LK Nord Runde 4: Wie gewonnen so zerronnen!
15:02

SC Fulda II SV Alsfeld I

 

1. Kersting, Martin Feicht, Arno 1/2 : 1/2

 

2. Haase, Reinhard Stein, Tobias 1/2 : 1/2

 

3. Fritz, Marius Zilch, Lothar 1/2 : 1/2

 

4. Frederkindt, Alexander Hombergs, Bernd 1 : 0

 

5. Haßelbacher, Uwe Petrov, Yury 1 : 0

 

6. Janusic, Josip Pade, Joachim 1/2 : 1/2

 

7. Osmanaj, Rifat Schweisgut, Jens 0 : 1

 

8. Maksimovic Weißbeck, Wolf-Dieter 0 : 1

 

4 : 4

 

 

Mehr als fünf Stunden dauerte unser Heimspiel gegen die 1. Mannschaft des SV Alsfeld und kostete einige Nerven - vor allem für die Kiebitze! Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten, besonders der kurzfristige, krankheitsbedingte Ausfall unseres bislang erfolgreichsten Spielers Rolf Huss war nicht zu kompensieren. Um 16 Uhr gab es die ersten Ergebnisse: Reinhard (Brett 2 mit Weiß) und sein Gegner einigten sich in ausgeglichener Stellung auf Remis. Tobias Stein gelang es durch genaues Spiel, in einer ruhigen, aber keinesfalls harmlosen Variante das Gleichgewicht zu halten. Zu diesem Zeitpunkt sah es für Fulda bedenklich aus! Reservist Rifat (Brett 7 mit Schwarz) kam schlecht aus der Eröffnung, sein König kam nicht zur Rochade und wurde zunehmend unter Druck gesetzt. Uwe (Brett 5 mit Schwarz) musste zwei Leichtfiguren für einen Turm geben. Martin (Brett 1 mit Schwarz) und sein erfahrener Gegner einigten sich in der Folge auf eine Punkteteilung. Arno Feicht hatte bereits in der Eröffnung scharf auf Angriff gespielt. Bei wechselseitigen Rochaden ergaben sich zeitweise so wilde Varianten, dass nicht klar war, wer eigentlich besser stand. Völlig unerwartet brachte uns Uwe gegen 17.30 Uhr in Führung. Sein junger Gegner hatte sicher eine Gewinnstellung auf dem Brett, verlor aber in Zeitnot erst den Faden, dann den Vorteil und schließlich noch den Ausgleich. Eine viertel Stunde später folgte der Anschlusstreffer für unsere Gäste. Milos (Brett 8 mit Weiß) musste das Handtuch werfen. Sein Gegner hatte eine Qualität geopfert, erhielt dafür aber einen durchschlagenden Königsangriff, der zum Damengewinn führte. Wenig später siegte Alexander (Brett 4 mit Weiß). Lange hielt sich die Partie in Remisbreite, in der Zeitnotphase stellte sein Gegner erst einen Bauern ein und übersah anschließend eine Drohung, was die Dame kostete. Josip (Brett 6 mit Weiß) gab seine Partie remis, da die Gesamtlage für uns zu diesem Zeitpunkt eher günstig schien. Er hatte zwar einen Mehrbauern, aber eine passive Stellung. Rifat leistete erbitterten Widerstand, aber mit einem Turm gegen zwei Leichtfiguren und drei Bauern stand er auf verlorenem Posten. Nachdem sein Gegner ein Patt vermieden hatte, stand der Sieg des Alsfelders fest. Bei einem Zwischenstand von 3,5 : 3,5 Punkten um 18.20 Uhr rechneten alle mit einem Fuldaer Mannschaftssieg, denn Marius (Brett 3 mit Schwarz) konnte in einer komplizierten Partie durch starkes Spiel in ein Springerendspiel mit Mehrbauern abwickeln. Zwei verbundene Freibauern sollten den Sieg garantieren. Aber der Fuldaer hatte nach überstandener Zeitnot einen Blackout! Anstatt seine Freibauern laufen zu lassen mit schnellem Sieg, raubte er noch einen zweiten Bauern, wodurch sein Gegner einen gefährlichen Freibauern erhielt. Trotz Materialvorteil war die Partie dann nicht mehr für Marius zu gewinnen, um 19.20 Uhr stand das Remis in seiner Partie und auch für die Mannschaft fest - ausgleichende Gerechtigkeit für den etwas glücklichen Sieg an Brett 5!

 

Martin Kersting

 

LK Nord

 

 

 

Gelesen: 50 | Hinzugefügt von: thomas
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