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Startseite » 2013 » Oktober » 25 » Unentschieden gegen König Nied
Unentschieden gegen König Nied
15:34
Leistungsgerechtes Unentschieden?!
 SC 1961 König Nied 1 - SC Fulda 1 4:4
 
Zimmermann, Hendrik - Ugolyk, Vitaliy 1:0
Uwira, Oliver - Kloninger, Paul 0:1
Staller, Peter - Berndt, Matthias 0:1
Graf, Gerd - Weise, Martin 1:0
Rosa, Mike - Sehn, Norbert 1:0
Goll, Christof - Herda, Christoph 1:0
Perlitz, Sven - Reh, Philipp 0:1
Günzler, Richard - Laschenko, Sergej 0:1
 
Ein Unentschieden hinterlässt immer einen zwiespältigen Eindruck. Haben wir den Sieg verschenkt? Gar nicht so einfach zu beantworten bei diesem spannenden Wettkampf.
Den Anfang machen Philipp und Paul, die uns 2:0 in Front bringen. Paul hat in einer schwierigen Partie in leicht schlechterer Stellung etwas Glück. Der Gegner verpasst bei der Suche nach Vorteil die stärkste Fortsetzung und wird in einem Konter sogar matt gesetzt. Philipp spielt in etwa gleicher Stellung geduldig weiter und nutzt die Unaufmerksamkeit des Gegners zum Königsangriff. Dies gewinnt die Qualität und letztlich die Partie.
Vitaliy ist diesmal wohl zu optimistisch. Sein Figurenopfer sollte bei bester Spielweise zwar zum Remis reichen, nach ungenauer Fortsetzung bleibt ein Materialnachteil und somit 1:2. Christoph wählt in einem symmetrischen Engländer nicht die richtige Fortsetzung und verliert 2 Bauern. Selbst ein „Damengewinn" (allerdings gegen Turm + 2 Figuren) ändert nichts am Ergebnis, es steht 2:2.
Dann verliert auch noch Norbert, der wirklich richtig gut stand. Die Krönung hätte ein einzügiger Damengewinn sein können. Da auch noch genügend Zeit vorhanden war, fragt man sich manchmal hinterher, warum man so etwas nicht sieht. Zum Glück beendet jetzt Matthias diese Serie. Nach interessanter Eröffnung verpasst der Gegner eine chancenreiche Fortsetzung und büßt einen Bauern (Doppelbauer) ein. Geduldig verbessert Matthias seine Stellung und wickelt letztlich in ein gewonnenes Turmendspiel ab. Damit steht es 3:3.
Martin hat leider einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nach nur 23 Zügen ist es schon vorbei. Somit 3:4 und alle Augen ruhen auf der Partie von Sergej. Der hat nach kritischer Eröffnung (Morra-Gambit) eine Qualität gewinnen können und benötigt noch einige Zeit seinen Vorteil zu verwerten. Letztlich aber ohne Problem und damit 4:4.
Erst am Ende der Saison wird man wohl endgültig das Ergebnis bewerten können. Vermutlich war der Sieg greifbar. Da wir schon in der letzten Runde eher einen Mannschaftspunkt verschenkt haben, wird es hoffentlich in der nächsten Runde gegen den Spitzenreiter und Oberligaabsteiger anders herum ablaufen.
Gelesen: 260 | Hinzugefügt von: sc-fulda
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